'The Well' make it 3 out of 3

 Motherwell FC

Saison 34 ist Geschichte und bei Motherwell beginnen die Vorbereitungen für die kommende Saison. Eine Saison, die wegweisend sein wird. Eine kommende Saison, die die letzte Saison des geradigenen Teams darstellen wird bevor der große Umbruch kommt. Blickt man nun aber erst einmal zurück: Wie zufrieden können die Fans Motherwells mit der abgelaufenen Saison sein?

„The Steelmen made it to Europe – again” heißt es am Ende der Saison 34. Mit Platz 3 hinter Aberdeen und Celtic Glasgow geht es für Motherwell in der kommenden Saison wieder nach Europa. Nach Aufnahme der Trainertätigkeit durch ASdoZeR macht dies nun Saison 3 von 3 in denen Motherwell europäisch spielen wird, was für den Verein ein enormer Verdienst ist. Vor allem nachdem die Steelmen in der abgelaufenen Saison nicht nur die Gruppenphase der Europa League erreichen konnten, die Jungs konnten sogar diese überstehen und zogen ins Achtelfinale ein, wo sie sich nur aufgrund der Auswärtstorregelung Gaziantep geschlagen geben mussten. Ein sehr starker Auftritt der Schotten auf europäischer Ebene. So sind die Ziele für die kommende Saison auf europäischer Ebene natürlich nicht geringer geworden.

Was geschah so in der Liga?

Motherwell kam schwer in die Saison. Gerade am Anfang war es ein Auf und Ab der Gefühle und die Mannschaft brauchte eine ganze Weile, ehe sie einen Lauf starten konnte. Selten kam man unter die Räder, die Niederlagen jedoch oftmals sehr knapp und dadurch umso bitterer. Doch nach ca. 10 Spielen kam Motherwell besser in die Spur und machte sich sogar kurzzeitig Hoffnungen um die Meisterschaft mitspielen zu können. Die direkten Duelle gaben jedoch den Ausschlag nach „unten“ und man musste Aberdeen und Celtic ziehen lassen. Auf Platz 3 ging es in die Meisterrunde.

In der Meisterrunde war es dann geschehen und bei Motherwell ging wieder einmal die Puste aus. Die Jungs ackerten sich zu Punkten, aber eine herbe 0 – 6 Klatsche am Ende gegen die Rangers aus Glasgow sollte dann den Saisonendspurt zusammenfassen. Die Luft war raus. Man schielte zwar nach dem direkten Sieg gegen Celtic noch kurz auf Platz 2, aber die fehlende Konstanz über die Saison hinweg ließ nicht mehr als Platz 3 zu.

In den Pokalen musste man dann jeweils im Halbfinale die Segel streichen und konnte auch dort nicht bis zum Ende gehen. Der lange Atem ist eben nicht die Stärke der Steelmen.

Trotzdem spielte Motherwell die bisher stärkste Saison auf Town, seit Einführung des Play-Off-Systems, und erzielte mit Platz 3 die beste Endplatzierung. Luft nach oben war noch da, doch das gilt es nun in Saison 35 zu verbessern. Wichtig war, dass man sich auch weiter in der Defensive eingrooven konnte.

Alles in allem also wie so oft ein Auf und Ab für die Fans, aber am Ende doch eine gute Saison. Das Mindestziel Europa wurde erreicht, man hielt lange mit den Topplatzierten mit und zeigte abermals, dass man auch gegen die Topteams bestehen kann. Die Liga gewinnt von Saison zu Saison an immer mehr Qualität, was die kommenden Spielzeiten nicht einfacher macht, aber umso spannender, da jeder jeden schlagen kann. In Europa hofft man nun wieder einmal auf ein wenig Losglück und setzt sich wieder das Ziel Punkte einzuheimsen. Für die Fans ist jedes europäische Spiel ein Gewinn.

Auch wenn einige Angebote im Briefkasten ASdoZeR’s landeten, so machte der Coach früh klar, dass er weitermachen wird. Auch auf Clubseite ist man froh, dass man den Trainer an Bord halten konnte. Die kommende Saison wird wegweisend, einerseits aufgrund der Stärke der Liga, andererseits weil Motherwell nach dieser Saison in einen großen Umbruch gehen wird. Man blickt gespannt auf die Zukunft.