Interimstrainer - Nur eine Lösung auf kurze Zeit

 Östersunds FK

Hier in Schweden waren alle Zeitungen voll damit, der kleine Verein Östersunds hat Friendly Fire verpflichtet. Wie das Präsidium mitteilte nur eine Lösung auf Zeit. Denn der Trainer war nur bereit aus freundschaftlicher Hilfe hier mitzumachen. Es stimmt, sagte der Präsident, Friendly Fire ist nur für eine Saison bei uns um uns aus dieser schweren Lage zu befreien. Er wird zeitgleich bei Rosenborg weiter arbeiten. Mit seinen Assistenten ist alles abgesprochen. Ich denke sie werden hier sehr gute Arbeit leisten.

 

Östersund ist eine Stadt mit knapp 50.000 Einwohnern. Sie liegt in der schwedischen Provinz Jämtlands län und der historischen Provinz Jämtland. Ein wunderschönes Stückchen Erde. Der Verein hat erst 2015 den Aufstieg in die höchste Spielklasse geschafft, was in so einer Zeit nicht zu verachten ist. Dazu hat sich die Stadt mehrmals um die Ausrichtung der Olympischen Spiele bemüht, wurde aber da leider noch nicht belohnt. Aber es werden noch weiter Spiele folgen.

Wir sprachen mit dem Trainer und dem Vorstand auf einer Pressekonferenz, die wir ihnen nun zeigen werden. Ich hoffe sie sind genauso gespannt wie wir es waren. Viel Spaß.

 

Der Saal 205 ist prall gefüllt. Die Medien aus Schweden, Norwegen England und sogar ein paar Vertreter aus den USA sind hier in das kleine Städtchen gekommen.

 

Reporter: Vielen dank das sie sich zeit genommen haben uns hier ein paar Fragen zu stellen, ich möchte dann auch gleich beginnen. Wie kommt es das sie nun hier in Schweden unterschrieben haben und wie genau ist der Kontakt zustande gekommen?

Friendly Fire: Der Präsident ist ein alter Kollege aus Studienzeiten, der Kontakt ist nie abgebrochen und so war die Kontaktaufnahme sehr unproblematisch. Wir telefonierten und er sagte mir gleich klipp und klar was er versucht zu erreichen und wie er sich das alles so vorstellt. Gesagt getan und ich war sehr angetan. Als alter Freund wollte ich ihm natürlich sofort helfen, dies war für mich zu keiner Zeit unmöglich. 

Reporter: Östersund steht aktuell nicht gut da, das Team war gerade erst aufgestiegen, welche Ziele haben sie und was glauben Sie ist realistisch in dieser kurzen Zeit?

Friendly Fire: Wir spielen hier klar erstmal gegen den Abstieg, wir wollen mit aller Kraft diese Klasse halten, es gibt kein anderes Ziel und dem werden wir alles unterordnen. Die Mannschaft, die Spieler, die Fans, die Mitarbeiter einfach alle werden hier an einem Strang ziehen um dieses Ziel zu erreichen. Es darf einfach nicht passieren. Und wenn wir alle zusammen halten dann wird das auch nicht passieren da bin ich mir ganz sicher.

Reporter: Wie sehen sie den Kader, hat er Potenzial oder glauben sie dies wird hier eine Herkules Aufgabe?

 

Friendly Fire: Dazu kann ich noch nicht so viel sagen, ich habe den Kader und die Spieler noch nicht kennengelernt und werde mir in den nächsten Trainingseinheiten erst ein Bild machen müssen. Aber ich denke es wird aussreichen Potenzial verfügbar sein um unser gemeinsames Ziel hier in der Liga zu erreichen.

 

Wir werden in der Zeit einfach sehen was passieren wird, wir sind alles Menschen und keine Hellseher, aber wenn wir alle zusammen hart arbeiten können wir so einiges hier noch erreichen.

Ich will meinem Nachfolger eine gute Mannschaft und eine gute Ausgangssituation hinterlassen. Dies ist mir sehr sehr wichtig. Denn es ist und bleibt ein Dienst der Freundschaft und mehr nicht. Nach dieser Saison werde ich den Verein wieder verlassen und mich voll und ganz auf Rosenborg konzentrieren. Aber bis dahin habe ich hier fähige Mitarbeiter die mir die Arbeit sehr erleichtern werden. 

Ich werde nun auch meine Mannschaft treffen und muss mich nun hier von Ihnen verabschieden aber wir sehen und sicher zu den Pressekonferenzen wieder. Bis dahin wünsche ich Ihnen alles erdenklich gute.