Bienvenido a la capital de España

Herzlich Willkommen zur Pressekonferenz, heute ist es soweit, wir stellen unseren neuen Trainer LFC vor. Gerne dürfen Sie allerlei Fragen stellen.

 

Reporter:

Willkommen in der Hauptstadt Spaniens Herr Trainer. Viele Fans freuten sich wie ein Kind, als verkündet wurde, dass Sie erneut der neue Mann an der Seitenlinie werden. Was war ausschlaggebend, dass Sie sich für Real Madrid entschieden haben?

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LFC:

Vorweg möchte ich betonen, dass ich sehr glücklich über die Rückkehr zu Real Madrid bin. Sie glauben gar nicht wieviel Mühe und Zeit ich in dieses Vorhaben gesteckt habe. Noch dazu spielte eine Menge Glück eine große Rolle. Aber von vorne, ich stand zuletzt beim FC Schalke 04 unter Vertrag. Ich wollte eine Veränderung herbeiführen und klopfte zunächst bei Ajax Amsterdam an. Und tatsächlich war der Verein gesprächsbereit und hielt mir die Tür auf. Dann, ich muss zugeben dies wird Ihnen sicher nicht gefallen, hatte ich vor den Trainerposten von Atletico Madrid zu übernehmen. Die Verantwortlichen waren nicht abgeneigt und die Sache war eigentlich schon beschlossen. Und dann hörte ich über viele Ecken, dass ein Tausch zu Real Madrid möglich sei. Mein Bruder, lukestevens, informierte mich darüber, dass unter gewissen Umständen ein Engagement bei Real Madrid möglich sei. Ich unterhielt mich ausgiebig mit Celli1927 und wir einigten uns nach ein paar Tagen auf einen Tausch. Es gab viele Kollegen die mir wissentlich und unwissentlich den Weg geebnet haben, diesen Leuten möchte ich gerne an dieser Stelle nochmal recht herzlich danken.

 

Reporter:

Bei allem Respekt Herr Trainer, Sie haben den Spitznamen “Tauschhure“ von Ihren Kollegen bekommen. Können wir überhaupt länger als eine Saison mit Ihnen rechnen? Und wie kommt es zu diesem Namen?

 

LFC:

Diesen Namen habe ich mir wohl leider redlich verdient, aber die Kollegen meinen es nicht böse wenn sie mich so bezeichnen. Diesen unrühmlichen Namen habe ich, weil ich bereits bei 63 Vereinen unter Vertrag stand – bei manchen auch mehrmals. Es gibt einfach so viele schöne Städte in dieser Welt, da wollte ich mich nicht nur in einer mein Leben lang aufhalten. Außerdem gibt es etliche tolle Fußballmannschaften, die man als Trainer einfach mal trainiert haben muss. Nun bin ich allerdings in einem Alter, wo ich gerne sesshaft werden möchte. Ich denke mit Madrid habe ich eine wunderschöne Stadt gefunden in der es sich gut leben lässt. Einen besseren Club als Real Madrid gibt es derzeit nicht, daher kann ich sehr zufrieden sein.

 

Reporter:

63 Vereine sind eine Wucht, bei welchen Vereinen hatten Sie besonders viel Spaß?

 

LFC:

Diese Frage zu beantworten fällt mir nicht sehr leicht, jeder Verein hat mir was gegeben und mich besser gemacht. Ich hatte Topvereine wie Real Madrid, Juventus Turin, Red Bull Salzburg, Olympique Marseille, Olympique Lyon, Gladbach, Paris, Leverkusen, Tottenham, Schalke und den Liverpool FC. Das waren schon großartige Erfahrungen. Dennoch habe ich es auch sehr genossen an der Seitenlinie des VfR Aalen zu stehen, wo ich früher selbst als Spieler die Jugenden durchlief. Auch die kleinen Vereine wie Twente Enschede, Esbjerg, Lorient, Toulouse, Groningen und der FC Zürich waren eine tolle Erfahrung. Wie Sie sehen kann ich mich hierbei absolut nicht auf ein Team festlegen.

 

Reporter:

Real Madrid hat Sie natürlich verpflichtet um Titel zu gewinnen, man hat in der Vergangenheit eine Konstanz dahingehend wahrgenommen. Denken Sie, ein Titel scheint diese Saison möglich?

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LFC:

Wir haben mit DSC und dem FC Barcelona den wohl größten Konkurrent in der La Liga. Die haben natürlich auch noch den Vorteil ein eingespieltes Team zu sein, da müssen wir auch hinkommen. In der Liga sehe ich uns daher in dieser Saison noch hinter Barca, auch wenn es sicherlich keinem hier gefällt das zu hören – aber wir sind da realistisch. Im Pokal besteht prinzipiell jede Saison die Chance ihn zu gewinnen, nur eben diese nicht (sind bereits in der ersten Runde ausgeschieden gegen Villareal). Unsere große Hoffnung, darauf liegt der größte Fokus, ist die Europa League. Da habe ich mit Tottenham, Schalke und Liverpool bereits den Pokal geholt – wieso nicht auch mit Real? Dafür haben wir wohl nur diesen einen Versuch, denn danach werden wir wohl nur noch in der CL zu finden sein.

 

Reporter:

Gehen wir also langsam mal auf die angelaufene Saison ein. In der La Liga stehen Sie aktuell, mit ein paar Spielen mehr auf dem Konto, auf Rang 1. Wie zufrieden sind Sie aktuell?

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LFC:

Sehr zufrieden, wir haben bislang 4 Siege auf dem Konto und zwei Unentschieden. Der Punktegewinn gegen Barcelona war wichtig und ein überragendes Gefühl. Lediglich das Remis gegen Atl. Bilbao ärgert mich ein wenig. Wir haben eigentlich gegen das 5-2-3 System gut gespielt und auch Chancen gehabt. Am Ende müssen wir aber zufrieden sein damit. Die Offensive läuft bei aktuell 3,5 Toren pro Spiel. In der Defensive kassieren wir nur 0,5 pro Spiel. Darauf lässt sich aufbauen.

 

Reporter:

Im Pokal sind Sie sofort in der ersten Runde gescheitert, die Fans waren enttäuscht. Wie stehen Sie dazu?

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LFC:

Ich kann die Enttäuschung der Fans verstehen und nachvollziehen, glauben Sie mir, es ging mir nicht anders. Musa und Villareal haben es uns sehr schwer gemacht. Am Ende scheiterten wir im Golden Goal. Aber das haben wir schon abgehakt, wir denken nicht mehr darüber nach. Es gilt die Kräfte nun auf die beiden anderen Wettbewerbe zu bündeln.

 

Reporter:

In der Europa League sieht es derzeit überragend aus, hätten Sie das so kommen sehen?

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LFC:

Wir hatten von den Mannschaften her gesehen schon etwas Glück, aber die Trainer sind nicht ganz ohne. Sowohl Bot, als auch SK9, hat sich schon bewiesen. Mit wauzi72 stand ein alter neuer Trainer bei Rennes an der Seitenlinie. Wir haben derzeit 5 Spiele absolviert und konnten alle für uns entscheiden. Mit 19:1 Toren (3,8 Tore/Spiel – 0,2 Gegentore/Spiel) und dem Maximum an Punkten dürften die erfolgsverwöhnten Fans zufrieden sein.

 

Reporter:

Es fällt auf, dass Sie noch immer keine feste Formation gefunden haben – warum tun Sie sich so schwer?

 

LFC:

Das hat verschiedene Faktoren, zum einen habe ich noch nicht die perfekte Formation für mich und mein Team gefunden, zum anderen agieren die gegnerische Teams sehr unterschiedlich auf uns. Der eine spielt ein offensives 4-3-3, der andere ein 5-4-1. Da musst du halt auch ein Stück weit flexibel sein, dass bringt der modere Trainer mit sich. Wir haben in den paar Spielen schon folgende Formationen getestet: 4-2-3-1, 4-1-2-1-2 eng, 4-3-3 offensiv, 4-3-3 falsche 9, 4-3-2-1, 4-4-2 und 5-2-3 – wie Sie sehen einige. Dennoch läuft es sehr gut bei uns.

 

Reporter:

Die letzten Jahre stand meist Ronaldo oder Bale im Mittelpunkt wenn es um Tore geht – bei Ihnen spielen sich ganz andere in den Vordergrund. Woran liegt das?

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LFC:

Das liegt daran, dass sich die anderen Vereine inzwischen auf Bale und Ronaldo eingestellt haben. Deren Fokus liegt auf den beiden. Mal ein praktisches Beispiel, wenn Rodriguez in der Vorwärtsbewegung die Wahl hat auf Ronaldo oder Casemiro zu spielen – was denken Sie was er tut? 90 % der Abwehrspieler rechnen mit dem Pass auf Ronaldo, einfach weil es die Jahre zuvor meist so praktiziert wurde. Ronaldo war, zu Recht, der Dreh- und Angelpunkt von Real Madrid. Schaut man sich allerdings an wo Real letztes Jahr gelandet ist, nämlich mit ganz viel Glück in der EL, dann muss man umdenken. Das haben wir getan und seither spielen sich ganz andere Spieler in den Vordergrund die sonst immer im Schatten des großen Cristiano Ronaldo standen. Und CR7 hat die Klasse auch so zu seinen Toren zu kommen, nicht umsonst hat er bereits 12 Treffer auf dem Konto.

 

Reporter:

Asensio und Casemiro sind die zwei “Neuentdeckungen“ unter Ihrer Leitung, wie erklären Sie sich diese Leistungsexplosion?

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LFC:

Das neue Spielsystem liegt den Jungs, es macht mir eine große Freude den beiden zuzusehen. Beide konnten schon 3 Tore beitragen zu den jüngsten Erfolgen, dass macht mich sehr stolz. Sowohl Marco, als auch Casemiro, konnten den nächsten Schritt gehen.

 

Reporter:

Lassen Sie uns kurz nochmal an den Anfang springen, Sie haben noch immer eindeutig auf die Frage geantwortet, ob Sie dem Verein auch die kommenden Jahre erhalten bleiben. Wie sieht es damit aus?

 

LFC:

Sehr gut, ich kann Ihnen bestätigen, dass ich definitiv noch viele Saisons bei den Madrilenen bleiben werde. Dies war auch eine Klausel seitens des Vereins, damit ich diesen Job überhaupt bekommen konnte.

 

Reporter:

Es halten sich die Gerüchte, dass Sie alles stehen und liegen gelassen hätten, wenn der Liverpool FC anklopft. Stimmt das?

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LFC:

Ein Thema das mich lange beschäftigt hat, ja. Liverpool FC ist neben Schalke 04 mein Herzensverein. Ich hatte etliche Stunden versucht mich wieder bei LFC ins Gespräch zu bringen – leider ohne Erfolg. Als sich dann nun die Chance auf Real bot, musste ich mich entscheiden. Ich bin ehrlich, ohne die Klausel würde ich auch von Real zu Liverpool wechseln, jedoch werde ich mein Wort halten und nun Real die Treue halten.

 

Pressesprecher:

So, wir beenden nun die Pressekonferenz. Wir bedanken uns bei Ihnen, liebe Medienvertreter, für die Teilnahme.

 

Trainer LFC und der Pressesprecher verlassen nun das Gelände.

 

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